UB40 - Red Red Wine

Shownotes

Ein Song, der als melancholische Folk-Ballade beginnt, um die halbe Welt reist und erst Jahrzehnte später zum Welthit wird: UB40 machen aus „Red Red Wine“ einen Reggae-Klassiker – ohne zunächst zu wissen, wer ihn geschrieben hat. Wie Neil Diamond, Tony Tribe, ein Mandela-Konzert und ein US-Radiomann diese unglaubliche Erfolgsgeschichte verbinden … hört Ihr in dieser Folge. 

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00:00:00: Peters Pop Story gibt's hier aus rechtlichen Gründen ohne Musikausschnitte.

00:00:04: Die volle Version mit Originalmusik hört ihr in der kostenlosen ATEEZ-ATEEZ App.

00:00:10: Peters

00:00:11: Pop Stories, ein original Podcast

00:00:13: von ATEEX-ATEES, Deutschlands Radiosender für den coolen Sound der

00:00:17: Achtziger.

00:00:18: Hallo!

00:00:19: Hier ist Peter Ilmann.

00:00:20: Yubi Forty nehmen Anfang neunzehnhundertdreiundachtzig einen Coveralbum auf sehr entspannt fast spielerisch.

00:00:27: Einer der von ihnen ausgewählten Songs

00:00:30: RAID RAID WINE.

00:00:32: Für die Band ist das einfach eine Regenummer, doch dieser Song hat eine Vorgeschichte, die viel weiter zurückreicht und die Ubi-Forty in diesem Moment noch nicht auf dem Schirm haben.

00:00:43: Wie Ubi Forti erst später das Geheimnis dieses Songs entdeckten und warum der Song ohne Nelson Mandela nie ein Welthit geworden wäre – das erzähle ich euch in dieser Folge meiner Pop Stories!

00:00:58: Die lange Reise zum Welthit.

00:01:05: Birmingham, Anfang of the year.

00:01:08: Die englische Reggae-Band Ubi Forte ist in einer Zwickmühle.

00:01:13: Gerade erst im letzten Jahr haben sie ihr Album «Ubi Forty» vorausgebracht und schon macht ihr Label Druck – das nächste soll her!

00:01:22: Doch die Band hat noch lange nicht genug neue Songs geschrieben.

00:01:25: Die Jungmusiker haben eine Idee.

00:01:28: Warum nicht einfach ein Album mit Cover-Versionen ihrer Lieblingssongs aufnehmen.

00:01:33: Ubi Forti Leadgitarist Robin Campbell erstellt eine Liste mit Vorschlägen, die die Band dann diskutiert.

00:01:40: Er erinnert sich später Es war eine Sammlung von Songs, die wir als Reggae-Songs kannten.

00:01:45: Wir wollten das schon seit Jahren machen.

00:01:47: Das hätte sogar eigentlich unser erstes Album werden sollen.

00:01:51: Einer dieser Cover-Song ist

00:01:53: Raid Raid Wine

00:01:55: ist sein Song mit einem melancholischen Text, der aber mit seinen Raggy-Wipes trotzdem gute Laune macht.

00:02:02: Ubi Forti kennen das Lied von dem jamaikanischen Reggae-Singer Toni Tribe.

00:02:07: Sie ahnen während der Aufnahme nicht dass sie bald eine ziemliche Überraschung erleben werden.

00:02:16: September nineteenhundertsiebenundsechzig Der junge Singer-Songwriter Neil Diamond bringt sein zweites Album Just For You heraus.

00:02:26: Zu diesem Zeitpunkt hat er schon einige große Erfolge erreicht.

00:02:30: Er schrieb I'm a Believer zum Beispiel für die US-Band The Monkeys, und auch Neil Diamond selbstfalls interprät schon zweimal mit seinen eigenen Songs in den Top Ten der Billboard Shards vertreten.

00:02:46: Das Album schafft es in US Shards bis auf Platz Achtzig – eine Singlemusse her!

00:02:52: Neil Diamond denkt an einen ruhigen, frohkigen Song den er selbst geschrieben hat und der auf dem Album enthalten ist.

00:02:59: Dieser Song klingt als Versuche, jemand seinen Liebeskummer ohne Erfolg in Weinen zu erträngen.

00:03:05: Von Reggae ist da noch sehr wenig zu hören!

00:03:08: Der Song kommt in die Billboard Top One Hundred steigt aber nicht höher als bis auf Platz zwei und sechzig.

00:03:17: Nach nur einer Woche verschwindet das Song aus den Shards und von der Bildfläche.

00:03:22: Doch RAID RAID WINE

00:03:24: ist nicht tot.

00:03:25: Der Song geht auf Reisen, zunächst nach Europa!

00:03:29: Noch im selben Jahr wird

00:03:30: RAID RADE WINE

00:03:31: von der britischen Band Jimmy James and the Waggerbunds aufgenommen und schafft es als Single auf Platz thirty-six der britischen Charts.

00:03:39: Neunzehneinundsechzig kommt das Song in die Niederlande.

00:03:43: Peter Teteroo veröffentlicht seine Interpretation und landet auf Platz sechs der nationalen Chats.

00:03:51: Aber Raid Raid Wine reist

00:03:52: noch weiter nach Jamaika, genau zu Tony Tribe.

00:03:58: Jetzt hat der Song seinen karibischen Reggae-Vibe – da schmeckt der Rotwein doch gleich viel besser!

00:04:04: Wer hätte das gedacht?

00:04:05: Aus einem etwas tristen amerikanischen Folgsong ist über Europa und Jamaika schließlich ein tanzbarer Reggae Song geworden... Und diese Tony Tribe Reggae-Version schafft es in England bis auf Platz forty-six und landet eben in den Ohren von Ubi Forti.

00:04:32: In

00:04:33: der Recherche der Rechte lesen die Jungs den Namen N Diamond als Urheber, doch sie denken in diesem Moment noch nicht an den Singer Songwriter aus den USA.

00:04:45: Bandmitglied Astro erinnert sich in einem Interview.

00:04:48: Als wir bei den Song-Credits, denen Namen N Diamond sahen, dachten wir es handele sich um den jamaikanischen Künstler Neggis Diamond!

00:04:58: Als die Musiker dann kurz darauf herausfinden das

00:05:01: RAID RAID

00:05:01: WINE ursprünglich gar kein Jamaikanischer Reggae-Song ist, da fallen sie aus allen Wolken.

00:05:07: Sänger und Gitarist Ali Campbell Niemand war so geschockt wie wir, als rauskram das Neil Diamond

00:05:14: Red Red Wine

00:05:15: geschrieben hat.

00:05:17: Am achten August neunzehnunddreiundachtzig erscheint die Single in Großbritannien.

00:05:21: Allerdings wird ein Reggae-Gesangspart aus dem Song herausgenommen, obwohl genau diese Zeilen, die UB Forty Cover Version eigentlich so unverwechselbar machen.

00:05:32: Dem Erfolg tut es allerdings keinen Abbruch.

00:05:34: Platz eins der UK Singlescharts.

00:05:37: auch in weiteren fünf Ländern geht es bis an die Spitze.

00:05:40: Im Ursprungsland USA hat der Song eher mäßigen Erfolg.

00:05:44: Da landet RAID RAID WINE

00:05:46: nur auf Platz thirty-four, der Billboard Hot One Hundred.

00:05:51: Doch der Song ist immer noch nicht an seinem Ziel angekommen.

00:05:58: Elfter Juni, Nineteinundertachtzig, Wembley Stadion London.

00:06:04: Zehntausende feiern Nelson Mandellas siebzehsten Geburtstag.

00:06:08: Ubi Forti stehen auf der Bühne und spielen

00:06:10: RAID RADE WINE

00:06:12: Diesmal aber in der längeren Albumversion mit dem charakteristischen Reggae-Gesangspart von Terrence Astrow

00:06:20: Wilson,

00:06:20: dem Percationisten der Band.

00:06:23: Im Publikum hört den Song ein Programmdirektor eines großen Radiosenders und er ist direkt begeistert!

00:06:29: Als er wieder in die USA zurückkommt, packt er diese Version von

00:06:33: Raid Raid Wine

00:06:34: in die Playlist seines Radiosenders.

00:06:37: Der Track wird schnell zum beliebtesten Song der Station.

00:06:41: Nachdem UB-Forties Plattenlabel von der neuen Popularität des Songs Wind kriegt, beschließt man kurzerhand die längere Albumversion von

00:06:49: RAID RAID WINE

00:06:50: als Single auszukoppeln.

00:06:53: So kehrt RAID RADE WINE

00:06:55: ein zweites Mal als Single zurück in sein Geburtsland und landet am fünftzehnten Oktober n.a.

00:07:02: auf Platz eins der US Hot Hundred!

00:07:06: Was für eine Reise?

00:07:08: Mehr als zwanzig Jahre nach seiner Entstehung ist aus Neil Diamonds mäßig erfolgreich im Folgsong ein weltweiter Reggae-Hit

00:07:16: geworden.

00:07:18: Am Ende schließt sich der Kreis!

00:07:20: Neal Diamond bekommt mit, was Ubi Forty aus seinem Song gemacht haben und er sagt sogar das ihre Version von

00:07:27: Raid Raid Wine

00:07:28: zu seinen Lieblingskabbern gehört.

00:07:30: Mehr noch?

00:07:31: Wenn Daimant den Song live spielt, greift er nun häufig nicht mehr zu seiner ursprünglichen Fassung sondern übernimmt lieber das Reggae-Arrangement von Ubi Forti.

00:07:41: Der Autor covered plötzlich die Coverversion seines eigenen Songs!

00:07:46: Was für eine Geschichte?

00:07:48: Was für ein

00:07:48: Erfolg?!

00:07:58: Mehr Popstories und die passenden ATEEZ-Songs von Die Pashmode, David Bowie, Madonna, The Human

00:08:03: League Und vielen

00:08:04: mehr Hört ihr im Programm von ATEEzATEEZ Jetzt entdecken in der App auf Simweb.

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